
Ramen
"Ramen ist Tokios Seelennahrung: Weizennudeln in reichhaltiger Brühe (Shoyu/Sojasauce, Miso, Tonkotsu/Schweineknochen oder Shio/Salz) mit Belägen wie Chashu-Schwein, weichgekochtem Ei, Nori und Frühlingszwiebeln. Es ist schnell, günstig (¥800-1.200) und wird solo an Theken gegessen. Schlürfen ist erwünscht – es kühlt die Nudeln und verstärkt den Geschmack durch Belüftung der Brühe. Die meisten Läden erfordern eine Bestellung am Ticketautomaten vor dem Hinsetzen."
Logistik
Günstig
Vibe
Tröstlich, intensiv
Duration
15-20 Minuten
Best For
Schnelle Mahlzeiten
Die Hintergrundgeschichte
Ramen kam Ende des 19. Jahrhunderts aus China, wurde aber nach dem 2. Weltkrieg typisch japanisch, als billiges Weizenmehl reichlich vorhanden war. Tokio-Stil-Ramen zeichnet sich durch Shoyu-Brühe (Sojasauce) und wellige Nudeln aus. In den 1980er-90ern wurde Ramen zur Kunstform mit konkurrierenden regionalen Stilen. Jetzt hat Tokio über 5.000 Ramen-Läden.
Geheimtipp
"Bestellen Sie am Ticketautomaten vor dem Eintreten (englische Menüs sind selten – suchen Sie nach Bildern). Wählen Sie Ihre Nudelfestigkeit (katame = fest). Schlürfen Sie laut – das ist die richtige Technik und zeigt Wertschätzung. Essen Sie schnell, solange es heiß ist; Verweilen ist unerwünscht. Viele Läden nehmen nur Bargeld. Probieren Sie Tsukemen (Dipp-Ramen) für dickere Nudeln und konzentrierte Brühe."