
Yakitori
"Yakitori sind gegrillte Hähnchenspieße, die über Binchotan-Holzkohle gegart werden, was ein rauchiges Aroma verleiht. Nicht nur Brustfleisch – probieren Sie Schenkel (Momo), Haut (Kawa), Leber (Reba), Herz (Hatsu), Muskelmagen (Sunagimo) und Fleischbällchen (Tsukune). Bestellt als 'Tare' (süße Sojaglasur) oder 'Shio' (Salz). Es ist das typische Essen nach der Arbeit, gegessen im Stehen an legeren Orten oder sitzend in rauchigen Gassen, gepaart mit Bier oder Highballs."
Logistik
Günstig
Vibe
Rauchig, gesellig
Duration
1-2 Stunden
Best For
Nach der Arbeit
Die Hintergrundgeschichte
Yakitori entstand im Nachkriegs-Tokio, als Hühnchen erschwinglich wurde. Straßenverkäufer grillten Spieße über Holzkohle in Bahnhofsgassen. In den 1960er-70ern wurde Yakitori zur Salaryman-Kultur – billig, schnell und gepaart mit Alkohol. Die Gasse unter dem Bahnhof Yurakucho ist ikonisch. Heute reicht Yakitori von ¥100 Straßenständen bis zu ¥10.000 Omakase-Theken.
Geheimtipp
"Bestellen Sie eine Vielfalt an Teilen – bleiben Sie nicht nur bei Brustfleisch. Negima (Huhn und Lauch) ist der Klassiker. Kawa (knusprige Hühnerhaut) ist ein Muss. Probieren Sie zuerst 'Shio' (Salz), um die Hühnchenqualität zu schmecken, dann 'Tare' (Sauce). Paaren Sie es mit Nama Biiru (Fassbier) oder Lemon Chuhai. Steh-Yakitori-Lokale sind am billigsten; Sitzrestaurants sind teurer aber bequemer."